Meine Diplomarbeit

DIE EROSIVITÄT DER NIEDERSCHLÄGE IN BAYERN
(Berechnung der R-Faktoren für Bayern)

war ein bedeutender Beitrag zur Erosionsforschung in Bayern und diente auch als Grundlage für ähnliche Berechnungen in anderen Bundesländern.

  • und wird noch heute als Standardwerk in der Erosionsforschung angesehen:
    Literaturhinweise

In einer zweiten Studie...

werden seit 2015 die Ergebnisse aktualisiert. Dazu werden u.a. Radarmessungen von Zeitreihe seit 2001 für die Neuberechnung des langjährig mittleren R-Faktors ausgewertet. Ergebnisse und weitere Informationen s. Forschungs- und Inovationsprojekt "Regenerosivität Bayern"

 

Inhaltsübersicht meiner Diplomarbeit:

Der R-Faktor ...
ist ein Mass für die durchschnittliche Energie erosiver Niederschläge und berechnet zusammen mit 4 bzw. 5 weiteren Faktoren den durchschnittlichen jährlichen Bodenabtrag auf einem Acker durch Wassererosion.

Diese Berechnungen haben Eingang gefunden in ökologische Bewertungen (Erosionskartierung...) und auch in die Praxis der staatlichen Beratung in Bayern (z.B. Größeneinteilung von Flurstücken im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren).

Die Arbeit ist in folgende Themenbereiche gegliedert.

Erosion1:

    • Definitionen und Begriffsbestimmungen
    • Ermittlung, Berechnung und Verrechnung der Niederschlagsdaten
    • die Berechnung der Ereigniszeiträume extrem starker Niederschläge
  • Erosion2:
    • Statistik der R-Werte einzelner Regen (Re-Werte, Monatshäufigkeiten, Durchschnittswerte)
    • Berechnung der Re-Werte durch Näherungsgleichungen
  • Erosion3: Statistik der Jahres-R-Werte wie...
    • Streuung bzw Variation
    • Berechnung der Vetrauensbereiche
    • Auswertungszeiträume und ihre Einflüsse auf die R-Werte
    • Monatsanteile der R-Werte
  • Erosion4: Eigenschaften erosiver Einzelregen...
    • Niederschlagsmenge
    • Regendauer
    • Regenenergie
    • Maximale 30-Minuten-Intensität
  • Erosion5: Schätzung der R-Faktoren und Isoerodentkarte
    • die Regressionsgleichungen und ihre Vertrauensbereiche
    • Niederschlagskarte als Grundlage für die Isoerodentkarte
    • die Ermittlung der R-Faktoren in der Praxis